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Zugspitze

Lange dachte ich, dass es nur zwei Möglichkeiten im Leben gibt: entweder so hart zu arbeiten, wie man kann, um die Spitze zu erreichen und erfolgreich zu sein, oder sich damit abzufinden, zu den ewigen Versagern zu gehören. Doch es gibt noch mindestens eine weitere Möglichkeit: Du kannst aus diesem Hamsterrad von Siegen oder Verlieren aussteigen, Dir eine Auszeit gönnen und anfangen, der Mensch zu sein, der Du sein möchtest. Auf den Tag genau vor 16 Jahren hatte ich ein Schlüsselerlebnis, das mein Leben vollkommen verändern sollte. Gehen wir heute also einmal ein wenig zurück in der Zeit.

Irgendwann im Laufe des Jahres 1996 fing es an: das Leben verpasste mir einen “Dämpfer” nach dem anderen. Meine fordernde und energieraubende Tätigkeit als Disponent in einem mittelständischen Transportunternehmen entwickelte sich mehr und mehr zum 24-Stunden-Job, die Beziehung zu meiner damaligen langjährigen Lebensgefährtin zerbrach, weil ich “mehr mit dem Geschäft verheiratet” war als mit ihr, meine körperliche und seelische Verfassung war besorgniserregend und ich hatte trotz meines guten Einkommens einen Berg von Schulden aufgehäuft. Ich war vollkommen am Ende.

Ich stand an einem Kreuzweg in meinem Leben, und ich wusste nicht, in welche Richtung es weitergehen sollte und womit ich weitermachen wollte. Es gab sogar vereinzelte Momente, da wusste ich nicht einmal, ob ich überhaupt weitermachen wollte. Doch die waren zum Glück selten. Da fragte ich mich dann schon lieber, ob all das, was ich in mein “Leben” hineingepackt hatte, mir noch genügend Raum für das wirkliche Leben ließ. Ich wusste ganz tief in mir, dass ich eine Entscheidung treffen musste, um noch frühzeitig die Kurve zu kriegen und mich wieder lebendig zu fühlen.

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Bücher von Ulrich Schaffer

Feierabend. Ich schlage das Buch “VISIONS” von Ulrich Schaffer auf und tauche für ein paar Stunden in andere Welten ein. Auf der einen Seite sind da die Gedanken und Gefühle des Autors, die er gekonnt in Worte fasst, und mir damit einen tiefen Einblick in seine innere Welt erlaubt. Ganz nebenbei lädt er mich mit seinen Texten auch dazu ein, mein eigenes Leben zu entdecken und immer besser zu verstehen. Auf der anderen Seite sind da all die großen und kleinen Wunder der äußeren Welt, die er mit seiner Kamera festgehalten hat. Wunderschöne Fotos entführen mich an die Küsten von Kanada und Mexiko, in die weiten Landschaften und tiefen Canyons der Vereinigten Staaten, in den Frühlingswald auf der Insel Rügen und auch an die verschneiten Hänge am mir so sehr vertrauten Schauinsland, dem Hausberg von Freiburg.

In Freiburg war es auch, wo ich Ulrich Schaffer zum ersten Mal persönlich traf. Über viele Jahre hatte mich der in Kanada lebende Dichter und Fotograf mit seinen Gedanken und Bildern immer wieder sehr berührt. Er hatte schon früh meine Seele angesprochen, mein Denken herausgefordert und mein Handeln beeinflusst. Und als er im Rahmen seiner Lesereise in meiner Lieblingsbuchhandlung Station machte, war ich an diesem Abend am 29.11.2000 gerne mit dabei. Als er zu sprechen begann wurde es mucksmäuschenstill und die zahlreichen Zuhörer lauschten aufmerksam jedem seiner Worte. Er war mir auf Anhieb sympathisch, und sehr schnell hatte ich den Eindruck, dass dieser Mann das lebt, wovon er spricht und schreibt. Das an die Lesung anschließende Gespräch mit ihm, bei dem er mir auch den oben erwähnten Gedicht- und Bildband signierte, wird mir immer in Erinnerung bleiben.

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Fünfzig

Es ist Samstag, der 9. Februar 2013, 9.35 Uhr. Ich sage immer wieder gerne: “Jeder Tag ist etwas Besonderes, jeder Augenblick ist einzigartig, und jede Sekunde meines wunderbaren Lebens ist es wert, gefeiert zu werden.” Grund zur Freude und zur Dankbarkeit gibt es wirklich immer und überall! So weit, so gut. Daneben gibt es auch in meinem Leben natürlich hin und wieder Momente, die sind ganz besonders besonders und noch viel einmaliger. Und dieses Datum und diese Uhrzeit gehören für mich persönlich ganz klar dazu. Denn genau zu diesem Zeitpunkt vor 50 Jahren habe ich in Emmendingen das Licht der Welt erblickt. Grund genug für mich, diesen Anlass heute im kleinen Kreis gebührend zu würdigen, denn ich bin sehr dankbar dafür, dass mir damals dieses schöne Leben geschenkt wurde. Und ein halbes Jahrhundert alt werde ich schließlich auch nur ein einziges Mal!

Ich bin also wieder ein Jahr älter geworden und heute beginnt ein neuer Abschnitt meines Lebens. Das scheint sich herumgesprochen zu haben, denn seit 8.00 Uhr geht das Telefon, mein E-Mail-Postfach läuft fast über und auch in meiner neuen, und damit noch recht jungen Facebook-Chronik treffen immer mehr Glückwünsche ein. Und dann bringt mir Ulrike auch noch ein paar Briefe und Pakete, die sie in den vergangenen Tagen abgefangen hat, damit ich sie erst heute zu Gesicht bekomme. Was für eine gelungene Überraschung! Nun weiß ich: Das ist mein Tag! Und nun sehe ich, dass die vielen Menschen, die mich mögen, heute besonders lieb an mich denken und mir damit zeigen, dass ich auf meine Art wertvoll für sie bin. Das ist ein wunderbares Gefühl. Es macht mich sehr, sehr glücklich und ich fühle mich dadurch unendlich reich beschenkt.

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Zahnbürste

Ulrike lacht laut los, als sie zur Badezimmertür hereinkommt und mich vor dem Spiegel stehen sieht. Ich biete auch wirklichen einen köstlichen Anblick, denn mein halbes Gesicht ist mit Zahnpasta verschmiert und ich sehe aus wie ein Clown. Heute ist mein Bitte-Einmal-Anders-Tag* und deshalb putze ich mir die Zähne an diesem Morgen ausnahmsweise mit der linken Hand, die sich dabei noch sehr ungeschickt anstellt. Auch viele andere Dinge tue ich heute einmal ganz anders als gewohnt. Zum Beispiel kämme ich mich mit links und binde mir die Schuhe auf eine völlig neue Art. Vor Jahren habe ich mir diese Methode aus einer Zeitschrift ausgeschnitten, und jetzt probiere ich sie einmal aus. Und tatsächlich: Dieser Knoten ist leichter zu binden und hält fester als die altvertraute Schleife. Die morgendliche Gymnastik ersetze ich heute durch einen Spaziergang im Wald und ziehe schon vor Sonnenaufgang meine Spur in den kniehohen Neuschnee, was meine Lebensgeister sogar noch schneller weckt.

Und so geht es den ganzen “BEA-Tag”* über weiter. Meinen Arbeitsplatz verlege ich heute ins Wohnzimmer, nur mit einem dicken Schreibblock und ein paar verschiedenfarbigen Stiften ausgestattet. Es ist für mich sehr befreiend, einmal kein Buch in die Hand zu nehmen und für ein paar Stunden auch ganz ohne Laptop auszukommen. Auf diese Weise können meine Gedanken viel freier fließen. Ein Puzzleteil kommt zum nächsten und eine Idee zur anderen. Später schäle und schneide ich auch das Gemüse mit der linken Hand. Das ist ebenfalls eine Herausforderung für mich. Und schließlich essen wir dann auch noch mit Stäbchen. Eine Riesengaudi! Das Essen dauert ewig. Dafür nehmen wir aber auch jeden Bissen ganz bewusst wahr. Zum Glück gibt es heute keine Suppe. ;-)

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Regenschirm

12.30 Uhr. Es ist Mittagspause, und nach einem langen Vormittag zwischen einem Stapel Papier und meinem Laptop brauche ich dringend etwas frische Luft um die Nase. Wie fast jeden Tag mache ich mich also auf zu einem kleinen Spaziergang durch die Rebberge gleich hinter dem Haus, in dem wir wohnen. Der Winter ist inzwischen wie weggewaschen. Nur auf den weit entfernten und von dicken, dunklen Wolken eingehüllten Schwarzwaldbergen sind noch einige weiße Flecken übrig geblieben. Ich steige den Kahlenberg hinauf und stemme mich gegen den heute herrschenden stürmischen Wind. Dicke Tropfen trommeln auf meinen bunten Regenschirm, mit dem ich einen weithin leuchtenden Farbklecks in die graue Landschaft tupfe. Als ich die Höhe erreiche, bläst der Wind noch stärker. Eine heftige Bö erfasst den Schirm, der kaum noch zu bändigen ist und mit einem Mal umklappt. Der Regen peitscht mir ins Gesicht. Was für ein S.. äh, ich meine Tauwetter. Da schaue ich lieber, dass ich wieder hinunter ins Tal komme.

Gedacht, getan. Zwischen den schützenden Häusern von Herbolzheim lässt der Wind dann auch tatsächlich spürbar nach. Es regnet auch nur noch leicht und der farbenfrohe Schirm flattert jetzt lustig im sanften Lufthauch. Mit ihm bin ich schon von Weitem zu sehen, und als ich so die Hauptverkehrsstraße entlangschlendere, habe ich fast den Eindruck, als würde mein Regenbogenschirm dem einen oder anderen Passanten ein glückliches Lächeln ins Gesicht zaubern. So einfach kann Glück sein: Ein paar Farbtupfer im tristen Grau, und schon geht die Sonne in unseren Herzen auf. :-) Womit ich beim heutigen Thema wäre.

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11

Rose im Winter

Ein herrlicher Samstagnachmittag. Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, Temperaturen um die null Grad und nur eine ganz sanfte Brise. Da macht es so richtig Laune, durch die letzten, verharschten Schneereste zu stapfen. Mit einem Mal spitze ich die Ohren, als ich einen lange vermissten Laut höre, der sogar das Knacken und Krachen unter meinen Schuhsohlen übertönt. In einem Haselnussstrauch am Waldrand sitzt eine Kohlmeise und singt ihr erstes Lied, als wollte sie damit den Frühling anlocken – oder vielleicht eine Braut? Ich gehe weiter, und auf dem leicht ansteigenden Weg begleitet mich für einige Meter die Fährte eines Rehs, dessen kleine, schmale Hufabdrücke sehr deutlich im hart gefrorenen Schnee zu erkennen sind. Nur wenig später verrät mir ein Schild, dass ich mich nun im “Bestattungswald Kaiserstuhl” befinde. Ich wusste gar nicht, dass es hier so etwas gibt, bis mich vor einigen Tagen eine Freundin darauf aufmerksam gemacht hat. Erst im vergangenen Mai wurde in diesem über Jahrhunderte natürlich gewachsenen Wald zwischen Endingen und Bahlingen ein Naturfriedhof eröffnet, den ich heute ein wenig erkunden möchte.

Noch ein Stück weiter bergauf erreiche ich den Andachtsplatz mit seinem großen Kruzifix und ein paar Bänken, der nach Osten einen herrlichen Ausblick über die Weinberge und den Schwarzwald bietet. Dann geht es tiefer in den Wald, und immer wieder entdecke ich mit Nummern versehene und mit bunten Bändern markierte “Ruhebäume”, wie zum Beispiel erhabene Eichen, Linden, Ahorne, Robinien und Buchen, an deren Wurzeln die Asche der Verstorbenen in Urnen beigesetzt wurden, nur gekennzeichnet mit einem schlichten Gedenkstein und hin und wieder mit Blumen geschmückt, die jetzt im Winter einige hübsche und sehr willkommene Farbtupfer auf den kahlen Waldboden zaubern. Das ist schon alles an “Grabschmuck”, denn hier soll und darf die sich immer wieder in einem neuen Kleid zeigende Natur die Pflege selbst übernehmen. Mir gefällt die Vorstellung, auch selbst irgendwann einmal unter einem alten und starken Baum meine letzte Ruhe zu finden. Doch bis dahin ist noch sehr viel Zeit.

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Blauer Kristall

Es ist bereits dunkel, als ich im dichten Feierabendverkehr von Lahr aus auf der B3 nach Hause fahre. Den ganzen Tag über bedeckt schon dichter Hochnebel den Himmel über der Rheinebene und nun glänzt die nasse Straße im Scheinwerferlicht der mir entgegenkommenden Autos. Der Boden ist noch sehr kalt und jetzt am späten Abend könnte die Feuchtigkeit leicht anziehen und rutschig werden. Deshalb drossle ich ein wenig meine Geschwindigkeit. Und schon erscheint dicht hinter mir ein Drängler, der eifrig die Lichthupe bedient. Ärger steigt in mir hoch, mein Herz klopft heftig, in meinem Bauch spüre ich einen leichten Druck und schon denke ich: “Idiot! Siehst du nicht, dass es glatt sein könnte? Musst du mich so bedrängen und gefährden? Lass das! Wenn du dir unbedingt das Hirn einrennen willst, dann überhole mich doch gefälligst, du A…”.

Doch Moment mal. Ist es wahr, dass er das lassen sollte? Natürlich ist es nicht “wahr”, denn Menschen tun so etwas, immer wieder. Ganz egal, was ich darüber denke, diese Sorte Fahrer sind so, wie sie sind. Da ist ganz klar ein Widerspruch zu erkennen zwischen dem, was wirklich ist, und dem, was ich denke, wie es sein sollte. – Kann ich wirklich wissen, dass das wahr ist, dass er das lassen sollte? Nein, das kann ich nicht hundertprozentig wissen. Vielleicht will er mich auf etwas aufmerksam machen? Vielleicht hat er eine schwangere Frau im Wagen? Vielleicht ist er auch einfach nur krank oder was weiß ich?

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7

André Loibl

Ein kalter Januarmorgen vor ziemlich genau zwei Jahren. Nach einer halben Stunde auf der Autobahn kommen Ulrike und ich überpünktlich und voller Vorfreude beim Café Z in Bad Krozingen an. Der beliebte Treffpunkt liegt direkt an der Straße nach Staufen im Glöcklehof, der unter anderem durch seine Kapelle bekannt ist, dem ältesten Bauwerk der Stadt. Wir überqueren den im Innenhof liegenden Parkplatz und betreten das Lokal. Es ist Frühstückszeit, und wie immer herrscht hier schon reger Betrieb. Doch schnell finde ich einen ruhigen Platz für vier Personen. Ja, wir erwarten noch zwei ganz besondere Menschen. Und kaum sitzen wir, kommen sie auch schon durch die Tür: André Loibl und seine Frau Monya Pehlke, die uns sofort ihr strahlendstes Lächeln schenkt, als sie uns sieht. Nach der herzlichen Begrüßung wird bestellt und dann sehr viel erzählt. Vor allem von mir, denn dank Andrés Hilfe habe ich große Fortschritte gemacht, von denen ich ihm nun gerne persönlich berichte.

Monya hat uns mit ihren leckeren vegetarischen Rezepten schon so manchen Gaumenschmaus beschert und inspiriert uns immer wieder zu neuen Gerichten. Und André ist seit vielen Jahren wohl einer meiner wichtigsten Lehrer, Mentoren und Freunde. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wann ich zum allerersten Mal von ihm hörte. Es war wohl in einer Phase meines Lebens, in der mein innerer Faulpelz wieder einmal das Sagen hatte und ich von Zeit zu Zeit ganz dringend einen kleinen Schubs brauchte. Und da kamen Andrés damalige “Montags-Motivationen” wie gerufen. Ich hatte sie mir sowohl als PDF als auch als mp3 abonniert, und so konnte ich sie mir auch immer wieder bequem im Auto anhören und mir ein wenig Anregung und Schwung für die Woche holen.

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Kaffee ans Bett

Ulrike hat die Augen noch geschlossen, als ich ihr ihren geliebten Schokochino ans Bett bringe. Ruhig atmend liegt sie da in ihren weichen Kissen und strahlt dabei etwas Unschuldiges, beinahe Kindliches aus. Ganz sanft streichle ich ihre Wange und ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, das sie sofort fest in meine Hand schmiegt. Wie ein Engel sieht sie aus, und ich weiß genau, warum ihr zweiter Vorname Angela lautet, und warum ich mich jeden Morgen aufs Neue in dieses wunderbare Wesen verliebe. Ich tauche meine Lippen in den süßen Schaum und küsse sie zärtlich wach. Immer noch mit geschlossenen Augen leckt sie sich genüsslich ihren Mund ab, räkelt sich kurz wie eine zufrieden schnurrende Katze, zieht mich dann zu sich hinunter und küsst mich auf eine Art und Weise, wie es wohl nur eine glückliche und selige Frau tut – heißer als der frisch aufgebrühte Kaffee. Dann blickt sie mich verheißungsvoll an. Alles Unschuldige, Kindliche und Engelhafte ist mit einem Mal verschwunden. Und ich halte eine erfahrene und erwachsene Göttin in meinen Armen. Das ist Liebesglück! :-)

lieben ist ein “Tunwort”, wie wir in der Grundschule gesagt haben. Und deshalb ist es auch im Logo dieser Seite ganz bewusst klein geschrieben. Denn wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann ist es das, dass beide Partner etwas für ihre Beziehung TUN müssen, wenn sie lebendig bleiben soll. Ich bin ein Befürworter der oft beschworenen bedingungslosen Liebe und ich nehme Ulrike auch genau so, wie sie ist – und das kann heute so sein und morgen wieder ganz anders. Doch ich weiß auch, dass die Liebe nur blühen kann, wenn beide jeweils ihren Teil dazu beisteuern. Es ist die Liebe selbst, die wie eine Blume, ein Baum oder auch ein Salatkopf ganz bestimmte Voraussetzungen braucht, um wachsen zu können, ganz gleich, was ich darüber denke oder mir wünsche. Und deshalb schaffe ich immer wieder ganz bewusst ein Umfeld, eine Atmosphäre und konkrete Situationen, in denen unsere Liebe gedeihen kann.

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Sonne im Herzen

Ich liebe WordPress. Alle meine eigenen Seiten und auch die von mir betreuten Projekte laufen seit Jahren mit dieser ausgereiften und dabei auch noch kostenlosen Software. Die Macher sind ständig dabei, das System noch klarer, einfacher und benutzerfreundlicher zu machen und es auch ständig auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Und so gab es wieder einmal einige Neuerungen. Ein Grund für mich, heute Morgen direkt auf der von mir mitgestalteten Website meines Freundes Helmut Mühlbacher vorbeizuschauen. Als ich mich in die Verwaltung von herzundliebe.com einlogge, wird mir auch direkt gemeldet, welche Elemente und installierten Hilfsprogramme ich aktualisieren darf. Das ist schnell geschehen, und nach einer kurzen Prüfung, ob auch alles weiterhin richtig läuft, lese ich noch ein wenig, was Helmut in letzter Zeit geschrieben hat. Unter dem Menüpunkt “Leben” finde ich folgenden Eintrag vom 13. Januar 2013:

“LEBENSFREUDE: Gestern durfte ich im Rahmen des Tauschkreises in Lamprechtshausen einen Vortrag über meine eigene Lebensfreude und wie ich sie gefunden habe halten. Ich bin sehr dankbar, meine Erfahrungen und Gedanken mit anderen Menschen teilen zu dürfen.”

Und wer könnte das besser als unser lieber Freund aus Österreich. Ulrike und ich hatten Anfang Mai 2011 das große Vergnügen, ein verlängertes Wochenende auf seinem eindrucksvollen Bauernhof in der Nähe von Salzburg zu verbringen, uns unter seiner kundigen Führung ein paar Schönheiten der Stadt und ihrer Umgebung anzusehen und dabei auch seine sehr gastfreundliche und liebenswerte Familie kennenzulernen. Bei diesem Besuch sind auch die ersten Entwürfe und ein paar Fotos für seine Website entstanden.

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